Die Insel der Menschenrechte
Auf der Insel der Menschenrechte am Donauinselfest treten von 5. - 7. Juni nationale und internationale Acts für ein Bleiberecht ein.
Programm, Über die Insel der Menschenrechte, Rund ums Bleiberecht, PartnerInnen, Übersicht
Gäbe es ein Motto für die Insel der Menschenrechte (IDM), dann hieße es wohl "Gute Musik für eine gute Welt". Alljährlich treten auf dieser Donauinselfest-Bühne nationale und internationale KünstlerInnen für Menschenrechts-Anliegen auf. Heuer legen sich die Acts für eine Bleiberechts-Kampagne ins Zeug, die gerade landesweit anläuft.
Wer hier seine Wurzeln geschlagen hat, soll auch bleiben dürfen!
Viele ZuwandereInnen und Asylsuchende haben in Österreich Arbeit, Freunde und eine Perspektive gefunden. Aber unzeitgemäße Gesetze verhindern, dass sie hier bleiben können. Das muss sich ändern. Wer fünf Jahre hier ist, soll jedenfalls bleiben dürfen. Alle anderen müssen von einer Behörde überprüfen lassen können, ob ihnen nicht schon vor den fünf Jahren ein Bleiberecht zusteht (wegen des Menschenrechts auf Achtung des Privat- und Familienlebens).Zeitgemäße, supranationale Musik für Herz und Hirn
Neben ihrem Einsatz für diese Gute Sache verbindet die IDM-Bands das Bekenntnis zu Musik, die Spaß macht: Zeitgemäße, supranationale Musik für Herz und Hirn ist wohl jene Bezeichnung, die dem Programm am ehesten gerecht wird. Pro Abend treten vier Acts aus den Sparten Balkan, Ragga, Reggae und neue Volksmusik auf. Aber auch aus ganz anderen Genres, von klugem Pop bis hin zu elektronischen Clubsounds sind Bands vertreten.Celia Mara und Band nehmen mit auf eine interkontinentale Reise - ironisch, rebellisch und heiß. Wilde Blüten versus industrielle Plastikkultur, heiße Grooves zur universellen Emanzipation: immer nach dem Motto "vive le metissage" – stoppt Diskriminierungen aller Art. !DelaDab ist eine multinationale Band mit Musikern aus Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Serbien, die Romamusik mit Jazz, Elektronischer Musik und Popmusik verbindet. Der Bandname Deladap ist Romani und bedeutet "Gib mir den Beat".
La Brassbanda sind eine ungewöhnliche Blaskapelle – frech-spöttischer Sprechgesang mit dem Witz eines Karl Valentins. Darunter der rhythmische Druck von Bass, Tuba und Schlagzeug im Formationsflug. Den passenden Sound für das saisonale, fröhlich-verrückte Lebensgefühl auf der Insel gibt Plexus Solaire. French-Indie-Pop – zwischen herrlich arroganten Intellecto-Attitüden und Tanzhymnen mit Rumpeleffekt ganz ohne Pardon.
Festival-Stimmung vor der Haustüre
Schon ab zwei Uhr Nachmittags locken chillige Liegestühle und frische Cocktails zur geistig-körperlichen Einstimmgung auf das erstaunliche Festival, das erst mit Einbruch der Dunkelheit seine volle Faszination entfaltet. Und das ganze direkt vor der Haustüre der Wienerinnen und Wiener.SOS Mitmensch
SOS Mitmensch ist eine Pressure Group, die lautstark und tatkräftig für die Menschenrechte eintritt. Ziel ist die Gleichberechtigung und Chancengleichheit aller Menschen in Bezug auf die vollständige Teilhabe an den Gütern und Freiheiten einer offenen und wohlfahrtsstaatlichen Gesellschaft - unabhängig von Herkunft oder persönlichem Lebensentwurf. SOS Mitmensch wird von einem Koordinationsbüro mit rund 10 MitarbeiterInnen sowie dem Verein mit Vorstand und Arbeitsgruppen getragen.Rundherum rankt sich ein Netzwerk von Einzelpersonen, Initiativen und Organisationen für anlassbezogene Zusammenarbeit. SOS Mitmensch finanziert sich durch private Spenden, viele MitarbeiterInnen arbeiten ehrenamtlich. Wegen der finanziellen Unabhängigkeit kann SOS Mitmensch in alle Richtung flexibel agieren und Missstände deutlich ansprechen.







