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08. Jul. 2019

Mohannad Alfares - Angekommen in Österreich: „Viel Freizeit habe ich nicht!"

Er kam vor 4 Jahren aus Syrien nach Österreich. Inzwischen spricht Mohannad Alfares fließend Deutsch, arbeitet in leitender Funktion in einer Bäckerei und engagiert sich ehrenamtlich als Dolmetscher – akzeptiert fühlt er sich in Österreich jedoch nicht immer. Text und Foto: Sonja Kittel

 

 

Ehrenamtliches Engagement

SOS Mitmensch traf Mohannad Alfares das erste Mal vor drei Jahren. Damals war er, nach seiner Flucht aus Syrien, gerade seit neun Monaten in Österreich. Er engagierte sich ehrenamtlich als Dolmetscher, begleitete Flüchtlinge zu Terminen bei der Polizei, ins Krankenhaus, zum Arzt oder zum Finanzamt. Auch heute hilft Alfares ab und zu aus, wenn seine Hilfe als Dolmetscher gebraucht wird. Den Großteil seiner Zeit investiert er jedoch in seinen Arbeitsplatz bei einer Bäckerei in St. Pölten.

 

Endlich Arbeiten

Noch in Syrien hatte der heute 30-jährige eine Ausbildung zum Ernährungswissenschaftler und Diätologen abgeschlossen und seinen Master in Lebensmitteltechnologie gemacht. Nachdem er Ende 2018 einen positiven Asylbescheid bekommen hatte und endlich arbeiten durfte, bewarb er sich bei einem internationalen Unternehmen mit Standort Wien und wurde gleich genommen. Doch Alfares wollte sich weiterentwickeln und diese Möglichkeit konnte man ihm nicht bieten. Deshalb wechselte er zu einem mittelgroßen Bäckerei- und Konditorei-Unternehmen in St. Pölten, wo er heute mit viel Freude als Produkt- und Qualitätsleiter tätig ist.

 

Wenig Freizeit

„In meinem persönlichen Leben gibt es nicht viel außer arbeiten“, sagt der junge Mann. Sechs Mal die Woche ist er abwechselnd an zwei Standorten tätig, organisiert Abläufe, kontrolliert die Wareneingänge und koordiniert das Personal. Oft beginnt sein Arbeitstag um zwei Uhr früh und endet um zwei Uhr nachmittags. „Ich komme dann k.o. nachhause und will nur meine Ruhe haben“, so Alfares. Wenn doch mal ein bisschen Zeit und Energie bleibt, kümmert er sich um seinen kleinen Garten, der an das Reihenhaus in Loosdorf angrenzt, in dem er wohnt. Nachdem er eine große Leidenschaft für Sprachen hat – er spricht derzeit Arabisch, Deutsch, Englisch, Türkisch – hat er vor kurzem auch einen Spanischkurs begonnen.

 

Die Akzeptanz fehlt oft noch

Die sozialen Kontakte von Mohannad Alfares beschränken sich derzeit auf seine Arbeitskolleg*innen, die Leiterin des ehrenamtlichen Vereins "Guarantee on Tomorrow", bei dem er von Anfang an unterstützt wurde, und ihre Familie. Das liegt nicht nur an der wenigen Freizeit, sondern auch daran, dass die Akzeptanz von Flüchtlingen durch die Gesellschaft in den Augen von Alfares immer noch nicht hundertprozentig da ist. „Ich und viele andere Geflüchtete, die ich kenne, kämpfen damit, dass die Leute uns nicht integrieren wollen“. „Deutsch kann ich sprechen, Arbeit habe ich, was soll ich noch machen?“, fragt der junge Syrer sichtlich frustriert von der Situation.

 

Ein ruhiger Ort, um sich zu entwickeln

Als SOS Mitmensch Mohannad Alfares das erste Mal traf, hatte er sich gewünscht, dass die Menschen in Österreich Flüchtlinge irgendwann als gleichwertig ansehen werden. Heute hat er immer noch das Gefühl, dass viele Menschen glauben, Flüchtlinge wie er kämen irgendwo aus der Wüste, ohne Zivilisation, Fortschritt und Ausbildung. Schuld gibt er daran auch Politik und Medien. Trotz dieser Hürden hat Alfares in Loosdorf Wurzeln geschlagen: „Es ist ein guter Ort um sich zu entwickeln. Es ist ruhig und das ist mir wichtig“.

 

SOS Mitmensch gibt in der Porträt-Reihe „Angekommen in Österreich“ Menschen, die flüchten mussten, eine Stimme und ein Gesicht. Die Geschichten zeigen auch, welche Hürden Geflüchtete auf ihrem Lebensweg meistern müssen und welche Unterstützung sie dabei erfahren und brauchen. Infos und Kontakte zur freiwilligen Flüchtlingshilfe finden Sie hier.

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