Verleihung des SOS Mitmensch-Preises für Zivilcourage am 13. Mai 2026
Am 13. Mai wird im Wappensaal des Wiener Rathauses zum 21. Mal der SOS Mitmensch-Preis für Zivilcourage verliehen. Der Preis für Zivilcourage würdigt Personen und Initiativen, die sich mit besonderer Courage um die Einhaltung der Menschenrechte verdient gemacht haben und/oder deren angewandte Grundrechtspflege in ihrem privaten oder beruflichen Umfeld außerordentliche Wirkung entfalten konnten. Die Verleihung des Preises soll ein öffentliches Bewusstsein für wichtige Menschenrechtsthemen schaffen.

Preisverleihung 2026
Auch heuer werden zwei herausragende Persönlichkeiten mit dem seit 2025 umbenannten “SOS Mitmensch-Preis für Zivilcourage” ausgezeichnet. Näheres über die Preisträger:innen und ihre außergewöhnlichen Aktivitäten wird am Veranstaltungsabend bekannt gegeben. Nur so viel sei bereits gesagt: Die diesjährigen Preisträger:innen stehen exemplarisch für Zivilcourage in einem gesellschaftlich wie politisch herausfordernden Umfeld. Als Redner:innen erwarten wir u.a. Cornelia Kogoj und Solmaz Khorsand. Durch den Abend begleitet die Film- und Burg-Schauspielerin sowie Vorstandsvorsitzende von SOS Mitmensch Zeynep Buyraç. Eröffnen wird LAbg. und GR Luise Däger-Gregori, MSc in Vertretung des Bürgermeisters.

Zivilcourage-Preis von SOS Mitmensch seit 1999
Der Anerkennungspreis wurde 1999 ins Leben gerufen, um das Engagement der privaten Flüchtlingshelferin Ute Bock zu würdigen. Sie war bis 2024 Namensgeberin des Preises und gleichzeitig erste Preisträgerin. Ihr folgten Gertrude Hennefeld, Vinzipfarrer Wolfgang Pucher, der Sozialarbeiter Bülent Öztöplu, die Plattform Gerechtigkeit für Seibane Wague, LEFÖ, Ehe ohne Grenzen, die Bleiberechtsplattform Oberösterreich, Elias Bierdel, Robert Zahrl und vier weitere Flüchtlingsaktivist*innen, der Polizist Uwe Sailer, der Verein Flucht nach Vorn, der Flüchtlingshelfer Siegfried Stupnig, Bürgermeisterin Angelika Schwarzmann, Konvoi, Rudi Gelbard, Helga Feldner-Busztin, Nicola Werdenigg, maiz, SOS Balkanroute, Fairness Asyl, Schwester Maria-Andreas Weißbacher, die Schüler*innen Tierra Rigby und Theo Haas, IG24, der Verein Queer Base, die Wiener Volksschullehrerin Ilkay Idiskut sowie das Satiremedium „Die Tagespresse“.

Ute Bock-Preis wurde zu SOS Mitmensch-Preis
Nach 25 Jahren wurde der Ute Bock-Preis im letzen Jahr in ein neues Gewand gekleidet. Wir tragen damit auch der Tatsache Rechnung, dass der Verein Ute Bock inzwischen einen eigenen „Bock-Preis“ vergibt und wir die Unverwechselbarkeit der beiden wichtigen Auszeichnungen unterstützen wollen.
Wir freuen uns sehr, Sie bei der Preisverleihung im Wiener Rathaus begrüßen zu dürfen – da die Teilnehmer:innenzahl begrenzt ist, bitten wir um Anmeldung via E-Mail an [email protected]. Das detaillierte Programm des Abends finden Sie HIER.
Mehr Informationen zum SOS Mitmensch Preis sind HIER zu finden.
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